Cookies

Ihre Cookie-Einstellungen

Die von dieser Website genutzten Cookies ermöglichen den einwandfreien technischen Betrieb der Website. Darüber hinaus werden analytische Cookies zur Darstellung von Google-Standortkarten ausschließlich bei Benutzung dieser verwendet. Weitergehende Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Weiter zur Website

Veranstaltungen Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

Patientenvortrag: Die Faszination virtueller Welten im Kindes- und Jugendalter | kostenfrei, ohne Anmeldung

06.05.2026 | 17:00 bis 18:00 Uhr in Zwickau
Zwei Kinder die gebannt in ein Handy schauen
Faszination Internet
portrait von andreas richterich
Referent: Chefarzt Dr. med. Andreas Richterich

Warum verbringen viele Kinder und Jugendliche so viel Zeit in Online-Spielen und sozialen Netzwerken? Was fasziniert sie daran – und wann wird es problematisch?

Am Mittwoch, dem 6. Mai, um 17.00 Uhr geht Referent Dr. med. Andreas Richterich diesen Fragen nach und liefert Einblicke in eine Welt, die viele Erwachsene nur schwer nachvollziehen können. Interessierte Eltern und pädagogische Fachkräfte sind herzlich zu dem etwa einstündigen Vortrag im Veranstaltungsraum Haus 6 des HBK eingeladen.
 
„Für Kinder und Jugendliche ist die digitale Welt kein Zusatz – sie ist ein selbstverständlicher Teil ihres Lebens“, erklärt der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, Dr. med. Andreas Richterich. Während viele Erwachsene als sogenannte „digitale Einwanderer“ aufgewachsen sind, sind junge Menschen echte „digitale Eingeborene“. Das kann im Alltag zu Missverständnissen und Konflikten führen.
 
Stellen virtuelle Welten eine Gefahr für Kinder und Jugendliche dar?
Digitale Medien bieten schnelle Erfolgserlebnisse, direkte Rückmeldungen und die Möglichkeit, sich auszuprobieren. „Im digitalen Raum bekomme ich sofort Anerkennung – das ist im echten Leben oft viel komplizierter“, so Dr. med. Richterich. Auch das Gefühl, nichts verpassen zu wollen, spielt eine große Rolle. Problematisch wird es, wenn das Gleichgewicht verloren geht. Wenn Schule, Freundschaften oder Familie vernachlässigt werden oder digitale Medien zur einzigen Möglichkeit werden, mit Gefühlen umzugehen. „Digitale Medien können helfen, Stress abzubauen – aber sie dürfen nicht die einzige Strategie sein“, betont der Referent. Oft stecken hinter exzessiver Nutzung Unsicherheiten, soziale Ängste oder belastende Lebenssituationen.
 
Was können Eltern und Pädagogen tun?
Ein reines Verbot hilft selten. Entscheidend ist Verständnis: „Wir sollten Kinder nicht nur begrenzen, sondern ihre digitale Welt verstehen wollen“, sagt der Chefarzt. Wer Interesse zeigt und ins Gespräch kommt, schafft Vertrauen – die wichtigste Grundlage für einen gesunden Umgang mit Medien. Gleichzeitig brauchen Kinder echte Erfahrungen: Freundschaften, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse im realen Leben. Denn genau das macht sie stark – auch im Umgang mit digitalen Medien.
 
Der Vortrag richtet sich an Eltern und pädagogische Fachkräfte, die die Medienwelt von Kindern besser verstehen und sie kompetent begleiten möchten.

Referent:
Dr. med. Andreas Richterich, ChA Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters

Hinweis: Wir bitten um eine vorherige Anmeldung gebeten – vorrangig per E-Mail (Anzahl der Personen, vollständige Namen, Wohnort) an: info@hbk-zwickau.de. Nachfragen zur Veranstaltung können telefonisch unter 0375 51-2470 gestellt werden.
 


Veranstalter

HBK-Unternehmenskommunikation
E-Mail:

Ansprechpartner

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kin
Telefon: 0375 51-2450
E-Mail:

Veranstaltungsort

Heinrich-Braun-Klinikum | Standort Zwickau | Karl-Keil-Straße
Veranstaltungsraum Haus 6
Karl-Keil-Straße 35
08060 Zwickau


Downloads


Weiterführende Links