Haus 6 - im Erdgeschoss des Hauses befindet sich der zentrale Patientenservice mit Aufnahme und Infostützpunkt
Der Patientenservice befindet sich im Foyer des Haus 6.

Aufnahme

Die zentrale Patientenaufnahme befindet sich am Servicepunkt im Foyer Haus 6 (neuer HBK-Haupteingang). Dieser ist rund um die Uhr besetzt und wie folgt erreichbar:

Telefon: 0375 51-4802
E-Mail: service@hbk-zwickau.de
Informationsblatt: Download

Sie werden über ein elektronisches Ticketsystem (rechts neben dem Servicepunkt) in eines der vier Aufnahmezimmer aufgerufen. Dort werden die Personalien erfasst und eine Behandlungsmappe mit allen wichtigen Informationen sowie der Behandlungsvertrag ausgehändigt. Anschließend erfolgt die Aufnahme auf Station.

Checkliste zu Ihrem Klinikaufenthalt

Diese Dinge gehören in Ihre Kliniktasche:

  • Einweisung des behandelnden Arztes
  • persönliche Unterlagen (Personalausweis, Versicherungskarte) ggf. Zuzahlungsbefreiung
  • Vorbefunde, Bildmaterial wie Röntgen, CT und MRT (z. B. auf CD), Implantatepass
  • Entlassungsbriefe früherer Krankenhausaufenthalte
  • aktueller Medikamentenplan, (Dauer-)Medikamente (z. B. Insulin), Hinweis: einen Vordruck können Sie hier herunterladen: Download
  • eigene medizinische Geräte inkl. Gebrauchsanweisung (z. B. Inhalator)
  • Impfpass, vorhandene Gesundheitspässe (Allergien, Diabetes), Hinweis: Bei bekannten Allergien bitten wir Sie, das Personal in Kenntnis zu setzen und ggf. eigene Utensilien wie Bettwäsche o. Ä. selbst mitzubringen.
  • vorhandene Spenderausweise (Blut-, Organspende)
  • ggf. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Dinge für Ihren persönlichen Bedarf:

  • bequeme Kleidung, rutschfeste Hausschuhe und feste Straßenschuhe
  • Wasch- und Hygieneutensilien (z. B. Handtücher, Waschlappen, Seife, Fön)
  • erforderliche Hilfsmittel (z. B. Brille, Hörgerät, Prothesen, Gehhilfen, Stützstrümpfe, Bandagen)
  • kleine Geldbeträge (nicht jedes Zimmer verfügt über einen Tresor)
  • etwas, das Ihnen Freude bereitet (ein Familienfoto, ein spannendes Buch)
  • Sonstiges, z. B. Uhr, Wecker, Telefon- und Adressliste

Was es noch zu klären gilt:

  • Wer bringt Sie ins Klinikum und holt Sie wieder ab?
  • Wer leert Ihren Briefkasten?
  • Wer gießt Ihre Blumen?
  • Wer kümmert sich um Ihre Haustiere?

Die Checkliste können Sie sich hier herunterladen: Download
 

Begleitpersonen

Begleitpersonen können aufgenommen werden, wenn:

a) aus medizinischen Gründen die Mitaufnahme notwendig ist (kostenfrei)
  oder
b)





 
aus privaten Gründen die Anwesenheit gewünscht wird, ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, der Betriebsablauf nicht gestört wird und medizinische Gründe nicht entgegen stehen (mit Wahlleistungsvertrag, kostenpflichtig)
Bei Bedarf können Angehörige Gästezimmer mieten (15 €/Übernachtung).
Anmeldung in der Personalabteilung, Haus 23, EG:
Frau Bergmann (Montag bis Freitag: 07.00–15.30 Uhr)
Telefon: 0375 51-2335

Klinikablauf

Bei Aufnahme auf die Station wird Ihnen der Stationsablauf erläutert und die Räumlichkeiten vorgestellt. Das Pflegepersonal ist bemüht, individuelle Wünsche und Probleme im Rahmen der Möglichkeiten zu berücksichtigen.
Gehfähige Patienten können die Parkanlagen für kurze Aufenthalte im Freien nutzen.
Mit unserer Patientenmappe, die Sie bei der Aufnahme ausgehändigt bekommen, erhalten Sie weitere Informationen zum Ablauf Ihres Aufenthaltes.

Behandlungsverlauf

Ansprechpartner ist der behandelnde Arzt, der Auskunft erteilen darf. Nur mit Ihrem ausdrücklichen Einverständnis sind Diagnostik, Behandlung und Operation möglich (Ausnahmen nur in Notfällen, in denen der Krankenhausarzt aus medizinischer Sicht zur Abwehrung einer drohenden Gefahr für Leib und Leben entscheidet).

Krankenhausentlassung

Nach Abschluss der Krankenhausbehandlung erfolgt die Entlassung des Patienten aus unserem Klinikum. Das Ziel des Entlassmanagements ist es, eine lückenlose Anschlussversorgung der Patienten zu organisieren. In bestimmten Fällen ist eine weitere Unterstützung erforderlich, um das Behandlungsergebnis zu sichern. Eine entsprechende Anschlussversorgung kann beispielsweise eine medizinische oder pflegerische Versorgung umfassen, die ambulant oder in stationären Einrichtungen der Rehabilitation oder Pflege erfolgt. Aber auch z. B. Abstimmungen mit Physiotherapeuten, Pflegediensten oder Selbsthilfegruppen sowie die Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen bei der Krankenkasse oder Pflegekasse können von dieser Anschlussversorgung umfasst sein. Die im Anschluss an die Krankenhausbehandlung erforderlichen Maßnahmen werden bereits während des stationären Aufenthaltes eingeleitet. Bei Bedarf wird das Entlassmanagement durch Ihre Kranken-/ Pflegekassen unterstützt.
Die Patienten werden über alle Maßnahmen des Entlassmanagements durch das HBK informiert und beraten. Alle geplanten Maßnahmen werden mit Ihnen abgestimmt. Wenn Sie es wünschen, werden Ihre Angehörigen oder Bezugspersonen zu den Informationen und Beratungen hinzugezogen.

Wie kann ich die gesetzliche Zuzahlung leisten?
Gesetzlich versicherte Patienten, welche eine Eigenbeteiligung leisten müssen, die vom Krankenhaus im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen beim Patienten eingefordert werden muss, können den Betrag per Überweisung mit Hilfe des vorbereiteten Überweisungsauftrages einzahlen. Die Zahlung ist auch in der Kasse im Haus 60 (Montag bis Freitag 08.00–11.30 Uhr sowie 12.30–15.00 Uhr) möglich.

Wie komme ich nach Hause?
Am Eingang des Klinikums an der Karl-Keil-Straße befindet sich ein Taxi-Halteplatz. Auf Wunsch kann auch ein Taxi für Ihre Heimreise angefordert werden. Sofern ein Transport mittels Krankentransportwagen notwendig ist, wird ein Transportschein ausgestellt und der Transport durch den Pflegedienst organisiert. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Krankenhausaufenthalt bezüglich der eventuellen Erstattung/Kostenübernahme von Fahrtkosten bei Ihrer Krankenkasse und bewahren sich alle  Fahrscheine, Quittungen und Bescheinigungen auf.

Kann mir das Krankenhaus eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen?
Das Krankenhaus kann bei Bedarf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Dies ist immer eine Erstbescheinigung. Es können keine Folgebescheinigungen ausgestellt werden. Die Ausstellung ist für maximal sieben Tage möglich. Der niedergelassene/weiterbehandelnde Arzt wird seitens des Krankenhauses über die Ausstellung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung informiert.

Wie bekomme ich meine Medikamente bei Entlassungen am Wochenende oder am Feiertag?
Das Krankenhaus kann Verordnungen für Arzneimittel ausstellen. Sofern der Patient zuzahlungsbefreit ist, muss er diese Befreiung bereits bei der Aufnahme vorlegen. Eine Verordnung ist für maximal sieben Tage möglich. Es dürfen hierbei nur die kleinsten Packungsgrößen (N1-Packungen) verordnet werden. Ein ausgestelltes Rezept ist hierbei innerhalb von drei Tagen in einer Apotheke einzulösen.

Was passiert, wenn ich Verbands-, Heil- und Hilfsmittel benötige oder auch häusliche Krankenpflege und Soziotherapie, o. Ä.?
Das Krankenhaus kann Verordnungen für Verbands-, Heil- und Hilfsmittel sowie häusliche Krankenpflege und Soziotherapie ausstellen. Eine Verordnung ist für maximal sieben Tage möglich.

Wie erfährt meine Kranken-/Pflegekasse von den notwendigen Leistungen?
Sobald ein patientenbezogener Bedarf festgestellt wird und Sie dem Entlassmanagement zugestimmt haben, nehmen die Mitarbeiter des Sozialdienstes Kontakt mit der zuständigen Kranken-/Pflegekasse auf. Dies betrifft z. B. Leistungen wie:
  • Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit
  • Einbeziehung der Pflegeberatung
  • häusliche Krankenpflege
  • außerklinische intensivpflegerische Betreuung
  • Haushaltshilfe
  • Reha
  • Hilfsmittelversorgung
  • häusliche Versorgung
  • sonstige genehmigungspflichtige Anschlussversorgung
  • Übergangsversorgung
  • Kurzzeitpflege

Wie ist die lückenlose Überleitung bei notwendiger Anschlussversorgung sichergestellt?
Sofern ein Bedarf für eine Anschlussversorgung festgestellt wird, nehmen die Mitarbeiter des Sozialdienstes Kontakt zu den weiterbehandelnden und ggf. weiterversorgenden Leistungs-erbringern zur Anbahnung der Überleitung auf. Dies schließt z. B. folgende Leistungserbringer ein:
  • Angehörige/Betreuer/Personensorgeberechtigte
  • Weiterbehandler (Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie, Hausarzt, Facharzt)
  • Pflegeeinrichtungen des SGB XI
  • Information von Pflegedienst oder stationärer Pflegeeinrichtung über den Termin der bevorstehenden Entlassung
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • ambulante Pflege
  • SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung)

Rückfragen zur Krankenhausentlassung
Bei Rückfragen zur Krankenhausentlassung seitens des Patienten oder von weiterbehandelnden Leistungserbringern steht Ihnen telefonisch der Servicepunkt unter der Telefonnummer 0375 51-4802 als Ansprechpartner zur Verfügung. Dieser vermittelt Sie weiter in den jeweils zuständigen Bereich. Zudem finden Sie die Kontaktdaten der stationären Bereiche direkt bei den Kliniken und Abteilungen auf unserer Website.

Allgemeine Bedingungen

Alle Rechtsverhältnisse zwischen Patient und Klinikum regeln die Allgemeinen Vertragsbedingungen. Diese können im Haus 60 (Patientenaufnahme) und im Haus 4 (Servicepunkt) eingesehen werden.

Datenschutz

In der Arbeit mit personenbezogenen Patientendaten werden die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes streng eingehalten.