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Blog des Heinrich-Braun-Klinikums

Zwei Menschen. Zwei Geschichten. Ein gemeinsamer Schritt: rauchfrei werden.

26.05.2026

Begleitet von Evelin Müller, Kursleiterin des HBK-„Rauchfrei-Programms“, konnten Madeleine Rubey und Florian Lamer den Start in ein rauchfreies Leben einschlagen. In diesem Kurs werden gemeinsam das persönliche Rauchverhalten analysiert, individuelle Strategien entwickelt und neue Gewohnheiten aufgebaut, um langfristig den Rauchstopp zu erzielen.

Die beiden erzählten, dass sie bereits mit 14 Jahren angefangen haben, zu rauchen. Die Zigarette gehörte irgendwann selbstverständlich dazu: zur Pause, zum Kaffee oder nach anstrengenden Tagen. Doch es kam der Moment, an dem klar war: So soll es nicht weitergehen. Der Wunsch nach mehr Freiheit und Lebensqualität war stärker. Unterstützt durch unser „Rauchfrei-Programm“ haben beide den Rauchstopp geschafft.


„Man kann alles schaffen, wenn man den Willen und die nötige Unterstützung hat!“, berichtet Madeleine Rubey. Für sie fühlt sich das rauchfreie Leben wie „ein neuer Lebensabschnitt“ an.

Auch Florian Lamer beschreibt, wie wichtig die professionelle Begleitung für ihn war: „Frühere Rauchstopps haben nie langfristig funktioniert. Dieses Mal war die feste Struktur des Programms der entscheidende Unterschied. Ich bin stolz darauf, nach so vielen Jahren endlich die Kontrolle zurückgewonnen zu haben und nicht mehr fremdbestimmt zu sein.“
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Besonders hilfreich waren für beide der Austausch mit Gleichgesinnten und das Verständnis der Hintergründe dieser Sucht sowie konkrete Strategien. Alte Routinen, wie die Zigarette zum Kaffee oder nach dem Essen, mussten bewusst durch neue Gewohnheiten ersetzt werden.

Beide Teilnehmenden berichten, dass die positiven Veränderungen nicht lange auf sich warten ließen:
  • bessere Kondition, z.B. beim Treppen steigen
  • intensiverer Geschmacks- und Geruchssinn
  • mehr Zeit und Energie für die schönen Dinge im Leben

„Ich fühle mich nun freier, habe wieder mehr Kondition und nehme Gerüche und Geschmack viel intensiver wahr. Außerdem bleibt heute mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. Positive Veränderungen waren für mich bereits nach zwei Tagen spürbar“, betont Madeleine Rubey. Ebenso schildert Florian Lamer positive Effekte und beschreibt den Prozess der Umgewöhnung: „Am Anfang war es schwierig, alte Gewohnheiten, wie z.B. die Zigarette zum Kaffee, zu durchbrechen. Besonders stolz bin ich auf den Moment, in dem ich gemerkt habe, dass ich selbst in typischen Stresssituationen gar nicht mehr aktiv ans Rauchen gedacht habe.“

„Rauchfrei zu werden ist kein leichter Schritt, aber niemand muss ihn alleine gehen. Der Austausch und die gegenseitige Motivation machen oft den entscheidenden Unterschied“, erklärt Evelin Müller.
 

„Rauchfrei-Programm“ am HBK

Durch die Analyse des persönlichen Rauchverhaltens werden Strategien
entwickelt, um Alternativen zum Rauchen zu finden. Die gemeinsame Motivation in der Gruppe unterstützt den Ausstieg.

  • Gruppenprogramm bis zu 8 Teilnehme
  • 7 Kurseinheiten à 90 min
  • Kursdauer: 6-7 Wochen
  • Individuelle telefonische Betreuung

 


Ansprechpartner

Evelin Müller


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