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Blog des Heinrich-Braun-Klinikums

Ein Stück Klinikgeschichte bleibt

31.07.2026

Seit Februar dieses Jahres haben die beeindruckenden Ölgemälde von Matthias Hartung zahlreiche Patienten, Besucher sowie Mitarbeitende auf eine besondere künstlerische Reise mitgenommen. Der Künstler führte die Betrachtenden von der Ostsee bis nach Zwickau und begeisterte mit stimmungsvollen Landschaften, detailreichen Motiven und einer besonderen Atmosphäre.

Zum Abschluss der Ausstellung hat Matthias Hartung dem Klinikum nun ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Eines der ausgestellten Werke wird dauerhaft im HBK verbleiben. Damit bereichert nicht nur ein weiteres Kunstwerk die Räumlichkeiten des Klinikums – das Gemälde bewahrt zugleich ein Stück der eigenen Geschichte.

Das Bild zeigt Haus 9, eines der ältesten Gebäude auf dem Klinikgelände in Zwickau-Marienthal. Der historische Bau entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Zuge der Errichtung des neuen Krankenstifts und hat seitdem viele Kapitel der Klinikgeschichte miterlebt. Ursprünglich wurde das Gebäude als Isolierhaus für Patienten mit Infektionserkrankungen genutzt. Ab 1952 war es als Station 15 bekannt, bevor dort 1966 die Kieferchirurgie eine eigene Station erhielt. In den vergangenen Jahren war schließlich die Geriatrie (Altersmedizin) in Haus 9 untergebracht.

Mit dem Umzug der Geriatrie in den modernen Neubau Haus 1 im vergangenen Jahr ist es zunächst ruhiger um das traditionsreiche Gebäude geworden. Doch diese Ruhe ist nur vorübergehend: Im Rahmen des geplanten Bildungscampus soll Haus 9 in den kommenden Jahren umfassend saniert und zu neuem Leben erweckt werden. So wird das historische Gebäude auch künftig ein wichtiger Bestandteil des Klinikgeländes bleiben.
Das Gemälde wurde von Matthias Hartung an den Ärztlichen Direktor des HBK, Prof. Dr. med. Reske, überreicht und findet nun einen dauerhaften Platz im Klinikum. Es erinnert nicht nur an die gelungene Kunstausstellung, sondern auch an die bewegte Geschichte eines Gebäudes, das Generationen von Patienten sowie Mitarbeitenden begleitet hat.

Wir bedanken uns herzlich bei Matthias Hartung für dieses besondere Geschenk und die eindrucksvolle Ausstellung. Mit dem Gemälde bleibt nicht nur ein Kunstwerk im Klinikum – sondern auch ein wertvolles Stück unserer Klinikgeschichte sichtbar und lebendig.


 


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