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Neuigkeiten

Neue Hoffnung bei Bluthochdruck

22.08.2025

Seit rund einem Jahr setzen wir am Heinrich-Braun-Klinikum die renale Denervation als Therapieoption bei Bluthochdruck-Patienten ein.

In Deutschland sind über 20 Mio. Menschen von Bluthochdruck betroffen – eine Zahl, die alarmiert und zeigt, wie weit verbreitet dieses Gesundheitsproblem ist. Bluthochdruck wird oft nicht wahrgenommen, weil er häufig keine sofort spürbaren Symptome verursacht. Das macht ihn so gefährlich!

Unbehandelter Bluthochdruck kann schwerwiegende Folgen haben: Er erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Nierenversagen. Deshalb ist es wichtig, den Blutdruck zu kontrollieren und bei Bedarf zu behandeln. Hier setzt die renale Denervation an. Die minimal-invasive Therapie hilft, den Blutdruck langfristig zu senken – vor allem bei Menschen, die mit herkömmlichen Medikamenten und einer Änderung des Lebensstils keine ausreichende Kontrolle erreichen.

Wie funktioniert die Behandlung? Über einen kleinen Schnitt wird ein dünner Katheter in die Nierenarterien eingeführt. Mit gezielter Hochfrequenz-Energie werden bestimmte Nerven behandelt, die für die Blutdruckregulation verantwortlich sind. Der Eingriff dauert rund eine Stunde und erfolgt im Rahmen eines kurzen, stationären Aufenthaltes. In der Regel können Patienten bereits nach einer Woche wieder ihren normalen Aktivitäten nachgehen.

Diese innovative Methode ist jedoch nicht für alle Menschen mit Bluthochdruck geeignet. Sie kommt nur für ausgewählte Patienten infrage, deren Bluthochdruck schwer kontrollierbar ist und bei denen herkömmliche Medikamente nicht den gewünschten Erfolg bringen. Unser Ärzteteam der Inneren Medizin I (Kardiologie und Angiologie) hat seit Einführung der Therapie im Mai 2024 bereits über 25 Patienten mit diesem Eingriff erfolgreich behandelt. Für welche Bluthochdruck-Patienten der Therapieansatz infrage kommt, wird anhand von Voruntersuchungen und Gesprächen im engen Austausch mit den ärztlichen Kollegen der Inneren Medizin II (Nephrologie) entschieden.


Ansprechpartner

Innere Medizin I | Telefon Sekretariat: 0375 51-2219


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