Staatsministerin Barbara Klepsch informierte sich über die Medizinische Berufsfachschule und Notfallversorgung am HBK

05.08.2019

Am Donnerstag, dem 1. August 2019, besuchte Staatsministerin Barbara Klepsch das Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau. Neben dem überregionalen Traumazentrum stand besonders die Medizinische Berufsfachschule im Fokus. Mit mehr Ausbildungsplätzen und einer Vielzahl an qualifizierten Bewerbern kann die Schule in diesem Jahr erstmals eine dritte Klasse an Gesundheits- und Krankenpflegern ausbilden. Doch die Räumlichkeiten werden immer begrenzter.

Staatsministerin Barbara Klepsch besuchte am 1. August 2019 das Zwickauer HBK ...
Schulleiterin Carmen Hofmann (links) erläuterte, welche Besonderheiten, aber ...
Bei einem Rundgang über das Gelände und der Zentralen Notaufnahme erhielt ...

„Mein Wunsch ist es, auch unsere Physiotherapeuten an unserem Schulstandort auf dem Zwickauer HBK-Gelände ausbilden zu können“, erklärt Carmen Hofmann, Schulleitern der Medizinischen Berufsfachschule Barbara Klepsch im Gespräch. Bislang erfolgt die Physiotherapie-Ausbildung im etwa 13 Gehminuten entfernten Schulteil in Brand. Denn in den Zwickauer Räumlichkeiten, wo Gesundheits- und Krankenpfleger, Krankenpflegehelfer und Kinderkrankenpfleger ausgebildet werden, ist kein Platz. Die Klassenzimmer befinden sich in der 2. und 3. Etage im historischen Haus 60, ein Gebäude, welches zu Zeiten von Heinrich Braun erbaut wurde. Ein neues Gebäude bzw. neue Räumlichkeiten müssen her – denn geeignete Bewerber, um die Klassen zu füllen, gibt es genügend. Doch für die räumliche Vergrößerung ist das Klinikum auf Fördermittel angewiesen. Ein entsprechender Antrag liegt schon seit vielen Jahren vor. Auch wenn an diesem Tag noch keine konkrete Unterstützung in Aussicht gestellt werden konnte, gab Barbara Klepsch zu verstehen, dass die Situation erkannt wurde und sowohl eine kurzfristige, als auch langfristige Lösung geschaffen werden müsse. Besonders freute sich die Staatsministerin darüber, dass die Zwickauer Ausbildungsstätte jährlich eine so hohe Nachfrage an Bewerbern erhält. Auch externe Anfragen, zum Beispiel von privaten Trägern zu Kooperationsmöglichkeiten, gibt es, was nicht zuletzt an der guten Außendarstellung und den vielen Empfehlungen liegt. Am Ende der Gespräche hat Barbara Klepsch die Schule als kompetente und familiäre Ausbildungsstätte kennengelernt, die fernab der Schulbank vielfältige Angebote bereithält, die für viel Abwechslung und tiefgreifende Einblicke in der Gesundheitsbranche sorgen.
 

Bei einem Rundgang durch die Zentrale Notaufnahme erhielt Barbara Klepsch zudem einen Eindruck von den apparativen Gegebenheiten und der wichtigen Rolle des HBK in der Notfallversorgung der Region. Besonders hervorgehoben wurde das zehnjährige Bestehen des Traumazentrums am HBK. Im August 2015 wurde dem Zwickauer Klinikum die höchste Versorgungsstufe als überregionales Traumazentrum bescheinigt. Mehrfach- und Schwerverletzte, die ein komplexes oder seltenes Verletzungsmuster aufweisen, können am HBK umfassend versorgt werden. Weiterhin konnte sie direkt mit den Ärzten ins Gespräch kommen und sich zu den Themen Ärzteausbildung, Zulassung von ausländischen Ärzten und Portalpraxen austauschen.



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