Herz-Infoveranstaltung stößt mit neuem Konzept auf sehr großes Interesse

20.11.2018

Die Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie, Internistische Intensivmedizin) des Heinrich-Braun-Klinikums richtete wiederholt eine Patientenveranstaltung im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung aus. Neu in diesem Jahr: eine offene Podiumsdiskussion mit vier Kardiologen. Der Einladung ins Zwickauer Rathaus folgten fast 200 Interessierte.

Im offenen Dialog wurden Fragen aus dem Publikum rund um das Herz beantwortet.
Fast 200 Interessierte besuchten die Informationsveranstaltung anlässlich der ...
Auch Vertreter der Defi-Selbsthilfegruppe aus Zwickau und Umgebung standen für ...
Sind Herzrhythmusstörungen harmlos oder können Sie lebensbedrohlich sein? Wie können Beschwerden gelindert oder beseitigt werden? Wie schützt man sich vor Gefahren wie Schlaganfall und Herzschwäche? Wann ist eine Blutverdünnung notwendig und was sollten Betroffene über die neuen Gerinnungshemmer wissen? Diese und noch viele weitere Fragen wurden am 15. November näher betrachtet. Im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung lud Privatdozent Dr. med. habil. Holger H. Sigusch, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I des HBK unter dem Titel „Herzrhythmusstörungen und Blutverdünnung – Was ich schon immer mal wissen wollte“ zu einer interaktiven Podiumsdiskussion ein.

Die Besucher profitierten von der Erfahrung und Expertise von vier Kardiologen: Chefarzt Privatdozent Dr. med. habil. Holger H. Sigusch, Marc Schönweiß (Leitender Oberarzt der Klinik), Catrin Walther (Fachärztin der Kardiologischen Praxis im MVZ Poliklinik West) sowie Dr. med. Frank Stelzner (niedergelassener Zwickauer Kardiologe) bestritten gemeinsam das Podium. So wurde eine Vielzahl an Fragen rund um das Herz umfangreich und detailliert beantwortet. „Der heutige Zuspruch durch die Besucher und das große Interesse an der Veranstaltung zeigen deutlich, dass wir mit unseren kardiologischen Informationsveranstaltungen ein interessantes Themengebiet betrachten“, hält Chefarzt Sigusch fest. „Ich kann jedem Betroffenen nur eines raten: Seien Sie der Manager über Ihre Krankheit. Nehmen Sie konsequent Ihre Medikamente ein und setzten Sie sich mit Ihrem Krankheitsbild auseinander, um selbst zum Experten zu werden“, so der Chefarzt.

Selbst mit dem Abschlussthema – die chirurgische Herztherapie, welche zum Teil durch die elektrisch-basierten Therapiemethoden zurückgegangenen ist, aber immer noch einen Stellenwert in der Behandlung hat – waren noch nicht alle Fragen der Besucher geklärt. Im persönlichen Gespräch nahmen sich die Kardiologen noch einmal Zeit, um auf spezielle Fragen einzugehen. Auch die anwesende Defi-Selbsthilfegruppe aus Zwickau und Umgebung hatte zum Ende der Veranstaltung regen Andrang am Stand. „Ich freue mich, die heutige Veranstaltung besucht zu haben, sie war sehr informativ“, bekundet ein 72-jähriger Crimmitschauer. „Ich kann nur festhalten, dass, sollte ich erneut zur stationären Behandlung meines Herzens ins Krankenhaus müssen, ich gerne wieder ins HBK gehe. Das kompetente Verhalten, welches der Chefarzt heute zeigte, spiegelt sich in seiner Klinik eins zu eins wider“, ergänzte der Mann bevor er das Gespräch mit den Fachexperten suchte.


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