Blog des Heinrich-Braun-Klinikums

Neue Kunstausstellung mit Superheldin

10.07.2020

Unser HBK-Geschäftsführer Rüdiger Glaß hat es Mitte Mai in den lokalen Medien als erster entdeckt: das Gemälde einer Krankenschwester als Superheldin. Wäre dieses Motiv nicht etwas für das HBK? Schnell waren wir uns einig, dass dieses Kunstwerk wunderbar in unserer nächsten Ausstellung im Haus 6 zur Geltung kommen könnte. Denn für unsere engagierten Mitarbeiter, die in den vergangenen Wochen unermüdlichen Einsatz gezeigt haben, um die Herausforderungen um den COVID-19-Virus zu meistern, würde dieses künstlerische Porträt ein großes Dankeschön symbolisieren.

Also haben wir den Tätowierer und Künstler Florian Leibiger aus Zwickau direkt kontaktiert und ihm von unserer Idee erzählt. Auch der 25-Jährige war sofort begeistert und konnte sich eine Ausstellung seiner Werke in unserem Klinikum sehr gut vorstellen. Nach einigen Telefonaten und einer Vor-Ort-Besichtigung wurde die Ausstellung ab Mitte Juli besiegelt. „Da wir im Dezember 2019 bei der Geburt unserer Tochter im HBK sehr gute Erfahrungen gemacht haben, und uns damals schon die Bilderausstellung aufgefallen ist, hat uns das Angebot sehr gefreut“, berichtet Florian Leibiger.

Die Idee, eine Krankenschwester als Superheldin zu malen, kam dem Zwickauer Ende März, als er aufgrund des Coronavirus sein Tattoo-Studio schließen musste. Vorbild für seine Arbeit war dabei das Banksy-Gemälde, welches einen kleinen Jungen mit einer Krankenschwester-Puppe in Superman-Manier zeigt. „Für jeden ist es selbstverständlich, dass Menschen im Gesundheitswesen für Kranke da sind. Aber erst in so einer Ausnahmesituation wird einem wirklich bewusst, wie wichtig ihre tägliche Arbeit ist“, so Leibiger. „Und genau aus diesem Grund wollte ich die außerordentliche Rolle der Krankenschwester künstlerisch in den Fokus der Öffentlichkeit stellen.“ Doch das Gemälde war nicht das erste Werk, welches er mit Pinsel und Farbe geschaffen hat. In seinem Tattoo-Studio Am alten Steinweg 1 lagern noch viele weitere bemalte Leinwände inklusive eigener Galerie.

Einige seiner Werke können ab Juli bis Ende des Jahres im Zentralverbinder von Haus 6 im Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikum bestaunt werden. Daneben werden auch noch die Arbeiten des Künstlers Rising Circles zu sehen sein. Florian Leibiger kennt den Stuttgarter Künstler, der nur unter seinem Künstlernamen genannt werden möchte, schon seit zwei Jahren. Aufeinander aufmerksam geworden sind beide über die sozialen Netzwerke. Sie fanden die Kunst des anderen sehr ansprechend und haben sich zu einem Telefonat verabredet. Kurze Zeit später wollten beide auch künstlerisch zusammenarbeiten. Seitdem sind sie gute Freunde und werden noch öfter gemeinsam kreativ sein. Dabei könnten ihre Stile unterschiedlicher nicht sein: Während Florian Leibiger oft zwischen Portrait und abstrakter Kunst variiert, dreht sich bei Rising Circles, wie der Name schon verrät, alles um Kreise. Im nächsten Jahr soll es nochmals eine gemeinsame Ausstellung geben, diese wird dann in Stuttgart stattfinden.


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