Projekt Schulstation - eine spannende Woche

21.03.2018

Schon seit wir das erste Mal - im ersten Ausbildungsjahr - von dem Projekt „Schülerstation“ gehört haben, freuten wir uns darauf, selbst einmal eine Woche lang eine Station leiten zu dürfen.
Nun war es endlich so weit. Am 05. März begann für uns dieses Projekt im interdisziplinären Bauchzentrum in Kirchberg.
Im Vorfeld haben wir zwei kleine Arbeitsgruppen gebildet. Die eine Gruppe war dafür verantwortlich, einen Dienstplan für die Woche zu schreiben. Die andere Gruppe hat sich mit den typischen Krankheitsbildern der Station beschäftigt und in einem Ordner zusammengefasst. In diesem konnte jeder Schüler, zu jeder Zeit bei Unsicherheiten nachlesen.
Am Montag, den 05. März begann für uns eine spannende und einzigartige Woche. Wir waren natürlich alle sehr aufgeregt und gespannt was wohl alles auf uns zukommen würde. Doch diese anfängliche Aufregung verflog schnell, da alle Schwestern vom ersten Dienst an hinter uns und dem Projekt standen.
Jeder Dienst begann mit einer Übergabe. Danach wurde immer eine Stationsleitung gezogen. Diese musste alle anderen in verschiedene Aufgabenbereiche einteilen (z.B.: Visiten ausarbeiten, Medikamente setzten, OP-Vor- und Nachbereitungen, Verbände, Essen vorbereiten…). Eben alle Aufgaben, die in einem normalen Stationsalltag gemeistert werden müssen. Natürlich standen uns im jeden Dienst tolle Schwestern zur Seite. Von Tag zu Tag wurde unser Arbeitsablauf immer strukturierter und schneller. Wie abzusehen gab es natürlich auch ein paar kleine Probleme, die wir aber schnell und gut lösen konnten, da wir sehr gut im Team zusammengearbeitet haben.
In dieser Woche konnten wir alle viele neue Erfahrungen sammeln und bereits gelerntes vertiefen und noch weiter festigen. Dies war uns vor allem für unsere bevorstehenden Abschlussprüfungen besonders wichtig.
Wir möchten uns auch noch einmal bei den Schwestern, Ärzten, Therapeuten und allen anderen beteiligten Berufsgruppen für den tollen Rückhalt und die schöne Woche bedanken!
Gerne hätten wir das Projekt noch länger weitergeführt!
K15b

Vom 05.02.18 bis 10.02.18 haben wir, die K15a, im Haus 3 des HBK- Zwickau die kardiologische Station gerockt.
Mit selbstverständlichen Höhen und Tiefen übernahmen wir für eine Woche die Station.
Ich spreche wahrscheinlich aus der Sicht aller, wenn ich sage, dass diese Zeit eine Herausforderung für uns alle war. Nicht nur für uns angehende Gesundheits-und Krankenpfleger, sondern auch für das eigentliche Personal, welches  uns tatkräftig unterstützt hat. Aber wie sagt man… „aller Anfang ist schwer“. TEE, EKG, TTE, Echo, all diese Begriffe hatten wir im Unterricht gehört und nun galt es, diese im Stationsablauf umzusetzen. Das bedeutete nicht nur die Untersuchungen erklären zu können, sondern gleichzeitig die Zeiten und Transporte für die unterschiedlichen Patienten zu organisieren, sowie jeden Patienten standardgemäß vorzubereiten und auch die Nachsorge nicht zu vergessen. Dabei empfanden wir es als Herausforderung, immer den Überblick zu behalten, denn wir hatten ja nicht nur einen Patienten zu versorgen.
Das waren aber nicht unsere einzigen Aufgaben, denn bei allen Handlungen war es wichtig, individuell auf die einzelnen Bedürfnisse jedes Patienten einzugehen und jeden so zu versorgen, wie er es brauchte. Das bedeutete auch, dass wir uns immer wieder auf neue Situationen einstellen mussten. Aber als Team agiert man nun einfach am besten und wir konnten uns auch nach drei Jahren, die wir zusammen die Schulbank gedrückt hatten, wieder neu kennen lernen.
Was wir auch aus dieser Woche mitgenommen haben, ist das Wissen über die einzelnen Bausteine, die die Arbeit im Team und auf Station ermöglichen. Jeder von uns hat ein wenig anderes Wissen, aber wir alle tragen dazu bei und wissen nun besser, wie sich alles im Team zusammenfügen kann um gut zu funktionieren. Wir haben auch gemerkt, wo wir selbst noch Dinge verbessern können. Es ist eben doch etwas anderes und eine wichtige Erfahrung, selbständig für sein Handeln verantwortlich zu sein.
Wir bedanken uns herzlich, dass uns diese Woche ermöglicht wurde.
Alexandra aus der K15a