Willkommen auf den Seiten der Klinik für Innere Medizin I

Kardiologie, Angiologie, Internistische Intensivmedizin


Was erwartet Sie bei uns?

In der Klinik für Innere Medizin I werden Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Gefäße sowie Patienten mit allen internistischen Krankheitsbildern, die eine intensivmedizinische Versorgung benötigen, behandelt. Auf drei Stationen mit insgesamt 93 Betten, davon zehn Überwachungs- und zehn Intensivbetten, werden jährlich über 4.500 Patienten versorgt.

Welche Patienten werden an der Klinik für Innere Medizin I behandelt?

In drei Herzkatheterlaboren behandeln die Ärzte und das Pflegepersonal der Klinik im Jahr mehr als 2.500 Patienten mit koronarer Herzerkrankung, davon über 600 mit akutem Koronar­syndrom bzw. akutem Herzinfarkt im Rahmen einer 24h-Bereit­schaft. Im Jahr 2013 wurden bei ca. 1.000 Patienten Interventionen an den Herzkranzgefäßen (Ballonerweiterungen, Stentimplantation u.a.) durchgeführt.
Darüber hinaus werden elektrophysiologische Untersuchungen, einschließlich der interventionellen Elektrophysiologie, die Diagnostik und Therapie von Herzklappen­er­krank­ungen durch­geführt. Der Bereich der strukturellen Interventionen am Herzen umfasst den Schirmchenverschluss von Defekten der Vorkammerscheidewand und  dem Verschluss von Vorhofohren zur Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern.
Die Herzschrittmachertherapie hat am Heinrich-Braun-Klinikum eine lange Tradition. Aktuell werden im Jahr mehr als 500 Herzschrittmacher und automatische Defibrillatoren einschließlich Dreikammersysteme (zur kardialen Resynchronisationstherapie) implantiert bzw. gewechselt.

Patienten mit Gefäßerkrankungen
Zur Diagnostik sowie vor der medikamentösen und interventionellen Therapie von Gefäßerkrankungen werden die notwendigen sonografischen und funktionellen Untersuchungen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie erfolgen ggf. zusätzlich radiologische Untersuchungen. Nach Indikationsstellung im interdisziplinären Gefäßteam (Angiologen, Radiologen, Chirurgen) werden die Indikationen für die Therapie gestellt. Medikamentöse und interventionelle Therapien (Gefäßaufdehnung, Implantation von Stents) werden dann in kollegialer Absprache durch die Ärzte der Klinik für Inneren Medizin I oder die Ärzte des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie durchgeführt.

Patienten mit Erkrankungen, die eine intensivmedizinische Behandlung erfordern
Für akute, lebensbedrohliche Erkrankungen aus dem gesamten Gebiet der Inneren Medizin stehen auf der internistischen Intensivstation zehn Beatmungs- und weitere zehn Überwachungsbetten zur Verfügung. Hier werden Patienten behandelt, die medikamentöse Kreislaufunterstützung, maschinelle Beatmung oder – z. B. bei akut aufgetretenem Nierenversagen – maschinelle Nierenersatzverfahren benötigen. Weiterhin werden Patienten mit lebensbedrohlichen Infektionen, Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt oder Vergiftungen versorgt. Schließlich werden Patienten nach Herzinfarkt oder mit lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen betreut.

Im Juli 2015 erhielt die Klinik für Innere Medizin I als erste Klinik in Westsachsen das CPU- Zertifikat.

Zertifiziertes Brustschmerzzentrum

Brennen, Ziehen oder Engegefühle in der Brust führen häufig zur Behandlung im Krankenhaus. Patienten und Hausärzte der Region können sich jetzt darauf verlassen, dass es eine zertifizierte Anlaufstelle gibt – die CPU (Chest Pain Unit) des Heinrich-Braun-Klinikums am Standort Zwickau.
Das Zentrum dient der Versorgung von Patienten der Kardiologie, welche an unklarem Brustschmerz leiden. Die Einrichtung verfolgt das Ziel, den akuten Thoraxschmerz schnellstmöglich und zielgerichtet abzuklären und zu behandeln.


Um als CPU ausgezeichnet zu werden, musste die Klinik die strengen Kriterien der Zertifizierungsstelle, der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V., erfüllen. Zur Erstzertifizierung im Juli 2015 war die Klinik die erste unabhängig geprüfte Einrichtung im Raum Westsachsen.

 
Welche Forbildungsveranstaltungen bietet die Klinik an?

Jeweils donnerstags in der Zeit von 08.00 bis 09.00 Uhr findet eine Demonstration von Herzkatheterbefunden für alle interessierten Ärzte im Besprechungsraum der Klinik (Haus 3, EG) statt.

Einmal im Jahr wird durch die Klinik für Innere Medizin I der Zwickauer Herz-Kreislauf-Tag ausgestaltet.

Der Kardiologie Dialog Zwickau findet mehrfach pro Jahr statt. 

Welche Weitebildungsmöglichkeiten bietet die Klinik?
 
Die Klinik für Innere Medizin I hat im Verbund mit den anderen internistischen Kliniken die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fachgebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin. Für die Schwerpunkte der Inneren Medizin Kardiologie und Angiologie liegt ebenfalls die volle Weiterbildungsermächtigung vor. Zusätzlich besteht die volle Weiterbildungsermächtigung für die 'spezielle internistische Intensivmedizin' (2 Jahre). Im Rahmen der Weiterbildung wird eine 8-wöchige Hospitation in einem Klinikum der Maximalversorgung gewährleistet.
Herzultraschall 
Lungenfunktionstest 
Kontrastmittelpumpe